Nabelschnurblut & Stammzellen − Eine kurze Einführung

Kaum ein anderes medizinisches Thema hat in jüngster Vergangenheit so für Aufsehen gesorgt wie das Nabelschnurblut bzw. die Stammzellentherapie. Dabei stellen sich viele Menschen die Frage, was denn Stammzellen eigentlich sind. Kann man mit einer Stammzellentherapie und mit Nabelschnurblut wirklich Leben retten? Ist die frühzeitige Entnahme von Nabelschnurblut und die damit verbundene Voraussetzung zur Therapiegrundlage wirklich eine einmalige Chance, spätere und vor allem ernste Erkrankungen zu therapieren?

Oder handelt es sich um einen Hype der beteiligten medizinischen Forscher und Entwickler, der − wie viele vermeintliche Erkenntnisse davor − letztlich einer genauen Überprüfung nicht Stand halten und im Sande verlaufen wird? Wir wollen uns diesem Thema widmen und es von allen Seiten genauestens betrachten. Dabei versuchen wir auf Nabelschnurblut-Ratgeber.de Antworten auf häufig gestellte Fragen zu geben und Informationen bereitzustellen.

Nabelschnurblut / Plazentarestblut

Als Nabelschnurblut wird das Blut bezeichnet, das sich nach der Abnabelung des Kindes noch in der Nabelschnur befindet. Deshalb trägt es auch den Namen Plazentarestblut. Dieses Nabelschnurblut und die damit einhergehenden medizinischen Möglichkeiten werden seit nunmehr fast zwanzig Jahren erforscht. Erste Arbeiten dazu erfolgten bereits am Ende der 1980er Jahre, so dass man in der Zwischenzeit auf zahlreiche Entwicklungen und Ergebnisse im medizinischen Bereich und im laboralen Bereich zurückgreifen kann.

Konservierung von Stammzellen und Einsatz in der Medizin

Fest steht in der Zwischenzeit, dass das Plazentarestblut reich an Stammzellen ist und dass man dieses Nabelschnurblut einfrieren kann.. Dies stellt eine wesentliche Voraussetzung für eine Konservierung der Stammzellen und eine spätere Therapie dar. Wissenschaftlich erwiesen ist auch, dass mit Hilfe der Stammzellen im Nabelschnurblut akute Erkrankungen des blutbildenden Systems behandelt werden können bzw. dass auch das blutbildende System mit ihrer Hilfe wieder hergestellt werden kann. Darüber hinaus befinden sich zahlreiche Therapiearten in Erprobung und können daher bislang lediglich als experimentell bezeichnet werden.

Bereits 1988 wurde die Therapie mit Stammzellen erstmals in Paris von der Ärztin Eliane Gluckmann angewendet, um ein Kind zu behandeln, dass an Fanconi-Anämie erkrankt war. Seither wurde diese Stammzellentherapie allein bis zum Ende des Jahres 2004 bis zu 6000mal erfolgreich durchgeführt.

Wir hoffen, Ihnen mit dieser kurzen Einführung über das Thema Nabelschnurblut einen ersten Überblick verschafft zu haben. In der Navigationsleiste finden Sie weitere Informationen zu spezifischen Teilgebieten des Themenkomplexes.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt auf Naberschnurblut-Ratgeber.de

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Über diese Seite

Zusammenfassung

Das Portal Naberschnurblut-Ratgeber.de informiert über das Thema Nabelschnurblut sowie die Gewinnung von Stammzellen aus Nabelschnurblut. Diese Seite liefert Informationen, wie die Entnahme und Konservierung funktioniert, welche Therapien heute und zukünftig zur Verfügung stehen und mit welchen Kosten eine Nabelschnurblutspende sowie die Aufbewahrung von Stammzellen verbunden ist.

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