Leukämie, Aplastische Anämie, Hirnschaden und Diabetes - Heutige Behandlung mit Stammzellen aus Nabelschnurblut

Zahlreiche Erkrankungen sind auf Grund der Entwicklung der Stammzellentherapie mit Hilfe von Stammzellen aus Nabelschnurblut in der Zwischenzeit heilbar geworden. Zu ihnen gehört die Therapie eines Hirnschadens und Diabetes, aber auch die Therapie von Leukämie und der Aplastischen Anämie.

Erstmals wurde diese Therapie bereits 1988 angewendet, als die Ärztin Eliane Gluckmann in Paris ein Kind mit Stammzellen aus dem Nabelschnurblut behandelte, das an einer Fanconi-Anämie erkrankt war.

Frühere Therapien mit Stammzellen aus Knochenmark

Lange Zeit war es die Meinung der Medizin, dass lebensbedrohliche Krebserkrankungen, zu denen auch die Leukämie gehört, nur mit einer sehr hoch dosierten Chemotherapie behandelt werden könnten. Allerdings verwendete man auch dort bereits Stammzellen aus dem Nabelschnurblut – soweit vorhanden – um letztlich die entstandenen Nebenwirkungen der Chemotherapie zu behandeln.

Dabei war das eigene Nabelschnurblut bzw. eigene Stammzellen (die auch aus dem Knochenmark stammen konnten) natürlich die erste Wahl. Die Ausnahme bildeten einige wenige erbgutbedingte Erkrankungen, die dann wiederum besser mit den Stammzellen naher Angehöriger, wie zum Beispiel Geschwister, behandelt werden sollten. Hier war die Medizin der Meinung, dass die eigenen Stammzellen bereits die Anlagen zur Erkrankung in sich tragen könnten.

Moderne Therapien mit Stammzellen aus Nabelschnurblut

Heute ist man also dazu übergegangen, die Behandlung von diesen Erkrankungen bereits auf der Basis von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut durchzuführen, und erzielt mit dieser Methode schon gute bis sehr gute Behandlungserfolge. Selbstverständlich sind auch die Nebenwirkungen bei den Patienten bedeutend geringer als man dies von einer üblichen Chemotherapie her kannte. Trotzdem wird nach wie vor bei Erkrankungen wie eben der Leukämie lieber auf die Stammzellen von passenden Spendern zurückgegriffen, die natürlich am besten enge Verwandte des Patienten sein sollten. Hier sind wiederum die Geschwister meist die am besten geeigneten Spender.

Neuerdings ist es somit auch möglich, andere Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes und Hirnschäden, mit Hilfe der Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zu behandeln. Gegenüber herkömmlichen Methoden zeigen sich hier auch bedeutend weniger Nebenwirkungen.

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Zusammenfassung

Stammzellen aus Nabelschnurblut ermöglichen neuartige Behandlungsmethoden für Erkrankungen wie Leukämie oder Diabetes

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Leukämie Stammzelltherapie, Nabelschnurblut Stammzelltherapie, Behandlung mit Stammzellen aus Nabelschnurblut, Diabetes Stammzelltherapie