These: Ärzte behandeln Patienten nicht mit ihren eigenen Stammzellen, da sie die Krankheit schon enthalten könnten.
Die Annahme ist falsch, dass Ärzte Patienten grundsätzlich nicht mit ihrem eigenen Stammzellenblut behandeln.
Diese Meinung ist komplett veraltet und stammt noch aus den Anfangszeiten der Stammzellenforschung. Damals glaubte man zwar, dass viele Anlagen zur Erkrankung bereits im Nabelschnurblut eines Kindes vorliegen würden. Dies hat sich jedoch nicht bestätigt, so dass man heute die Stammzellen aus dem eigenen Nabelschnurblut eines Menschen bzw. die Stammzellen naher Verwandter, wie zum Beispiel der Geschwister, vorzieht.
Der große Vorteil liegt dabei auf der Hand, denn die eigenen Stammzellen erkennt der Körper grundsätzlich als die eigenen wieder, so dass eine Abstoßung nahezu immer vermieden werden kann.
