Finanzierung und Kostenübernahme einer Stammzellentherapie aus Nabelschnurblut - Private & gesetzliche Krankenkassen

Einige private Krankenkassen, wie zum Beispiel die MERKUR, übernehmen die Kosten für die Stammzellentherapie bzw. für die fachgerechte Lagerung der Stammzellen ihrer Patienten bzw. für ihre Patienten. Dies ist eine Leistung, die von der gesetzlichen Krankenkasse in der Regel nicht erbracht wird. Gut beraten ist also, wer eine private Krankenversicherung oder zumindest diese als Zusatzversicherung besitzt, und somit in der Lage ist, das Nabelschnurblut seines Kindes lagern zu lassen.

Viele weitere Kassen gewähren also Zuschüsse oder Beteiligungen bis zu einer vollständigen Kostenübernahme, wobei natürlich auch hier die bevorzugte Variante letztlich in einer Therapie mit eigenen Stammzellen besteht.

Wichtig ist es dabei, am besten im Vorfeld mit der eigenen Kasse abzuklären ob die Kosten übernommen werden oder nicht. Für die Eltern würden sonst Beträge von 1700 Euro bis 2500 Euro bei einer Einlagerung in Deutschland fällig werden. Im Interesse der Sicherheit des eigenen Kindes sind diese aber sicher auch privat in aller Regel zahlbar.

Auch die Therapien an sich werden in der Regel von privaten Kassen bezahlt oder zumindest teilweise finanziert, wohingegen die gesetzlichen Kassen nach wie vor sehr zurückhaltend bei einer Kostenübernahme sind. An sich lehnen diese nach wie vor nahezu jede moderne und alternative medizinische Behandlung auf Grund ihrer stark veralteten Strukturen ab, so dass der Patient dabei aller Wahrscheinlichkeit nach selbst die Kosten zu tragen hat. Evtl. sind geringe Übernahmen in Höhe einer anderen veralteteren Therapieform aus Kulanzgründen ggf. möglich aber nicht sehr wahrscheinlich.

Hier lohnt sich ebenfalls ein beratendes Gespräch mit dem behandelnden Arzt, da dieser - im Gegensatz zu den Patienten selbst - sowohl im Internet als auch in der Preisliste der behandelnden Klinik Angaben über die Höhe der tatsächlichen Behandlungskosten vorliegen hat, so dass bei der Kasse eine Kostendeckung eingefordert werden kann. In lebensbedrohlichen Fällen kann die Kasse so auch zur Übernahme der Kosten gezwungen werden.

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Zusammenfassung

Welche Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Nabelschnurblutspende / Stammzellentherapie? Vergleich Sie hier die Anbieter.

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